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Datum/Zeit |
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10,08 € |
+0,56 € |
+5,56 % |
17.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0006305006 |
630500 |
- € |
- € |
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DEUTZ gründet Joint Venture in China 18.12.2006
aktiencheck.de
Köln (aktiencheck.de AG) - Der Motorenbauer DEUTZ AG (ISIN DE0006305006 / WKN 630500) gab am Montag bekannt, dass er mit der chinesischen FAW Jiefang Automotive Co. Ltd. (FAW), einer vollständigen Tochter der China First Automobile Works Group Corp. (FAW-Gruppe), einen Vertrag zur Gründung eines Joint Ventures zur Produktion und Vermarktung von Dieselmotoren geschlossen hat.
An dem Gemeinschaftsunternehmen DEUTZ (Dalian) Engine Co. Ltd. sind DEUTZ und FAW zu jeweils 50 Prozent beteiligt. Die industrielle Führung der Gesellschaft liegt bei DEUTZ. In das neue Unternehmen wird DEUTZ 60 Mio. Euro investieren. Das Joint Venture hat seinen Sitz in Dalian. Der Vertrag steht noch unter den für derartige Transaktionen üblichen Vorbehalten.
FAW bringt in das Joint Venture vor allem ihr hochmodernes neues Werk zur Herstellung von lizenzierten DEUTZ-Motoren ein. Die Produktion wurde bereits dieses Jahr aufgenommen. Die anfängliche Kapazität ab 2007 liegt bei 50.000 Motoren jährlich und kann in einer weiteren Ausbaustufe auf 100.000 Motoren erhöht werden. Dabei handelt es sich um Motoren mit einem Hubraum von 4 bis 7 Litern, die die aktuellen Abgasnormen erfüllen und in Nutzfahrzeugen bzw. in industriellen Anwendungen zum Einsatz kommen. Die Vermarktung erfolgt vor allem an internationale Kunden von DEUTZ in Asien und an die FAW-Gruppe. Das Gemeinschaftsunternehmen verfügt zudem über Kapazitäten für weitere rund 100.000 lokale Motoren, die für die FAW-Gruppe und für den lokalen chinesischen Markt vorgesehen sind.
Die Aktie von DEUTZ schloss am Freitag bei 9,88 Euro (+2,70 Prozent). (18.12.2006/ac/n/d)
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